Allgemeine Geschäftsbedingungen

Klarheit für unsere Zusammenarbeit. Die rechtliche Basis für alle Dienstleistungen von Maisch IT – fair, transparent und verständlich.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Maisch IT – Drohnenservice, Bild- & Videobearbeitung sowie Webdesign
Lars Maisch
Freudenstädter Straße 91
75323 Bad Wildbad

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Dienstleistungen und Lieferungen zwischen Maisch IT (im Folgenden „Anbieter“) und dem Kunden (im Folgenden „Kunde“), soweit nicht anders in Textform vereinbart. AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn dies wurde vertraglich vereinbart.

2. Vertragsabschluss
Nach Anfrage des Kunden gibt der Anbieter ein Vertragsangebot ab. An dieses Vertragsangebot hält sich der Anbieter 20 Tage gebunden.
Der Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden kommt durch die Bestätigung eines Auftrags in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch die Unterzeichnung eines individuellen Vertrags.
Der Anbieter behält sich vor, Verbesserungen oder Änderungen an den vertraglich vereinbarten Leistungen zu tätigen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und der Kunde dadurch keinen wesentlichen Nachteil erfährt.
Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, bis der Auftrag bestätigt wurde.
Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zum vorzeitigen Beginn der Leistungserbringung und zu dessen Erlöschen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

3. Leistungsumfang
Der Anbieter erbringt insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Bild- und Videobearbeitung sowie Drohnenservice. Weitere IT- und Netzwerkdienstleistungen können individuell vereinbart werden. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und der Leistungsbeschreibung. Änderungen oder Erweiterungen der vereinbarten Leistungen bedürfen der Bestätigung in Textform durch den Anbieter.

4. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro und sind Brutto ohne Ausweisung der Umsatzsteuer. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
(2) Der Anbieter stellt dem Kunden nach Erbringung der Leistung eine Rechnung. Die Zahlungsfrist beträgt 7 Tage nach Rechnungserhalt, sofern nicht anders vereinbart.
Bei größeren Aufträgen sind ggf. Teilzahlungen während der Arbeiten zu leisten.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle erforderlichen Informationen und Materialien, die zur Durchführung des Auftrags notwendig sind, rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen aufgrund fehlender oder unzureichender Mitwirkung des Kunden gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

6. Urheberrechte und Nutzungsrechte
(1) Soweit im Rahmen eines Auftrags urheberrechtlich geschützte Leistungen des Anbieters entstehen, verbleiben die Urheberrechte beim jeweiligen Urheber.
(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die für den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den vom Anbieter selbst erstellten Arbeitsergebnissen, soweit im individuellen Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde.
(3) Art, Umfang, räumliche und zeitliche Reichweite der Nutzungsrechte richten sich nach dem im Angebot vereinbarten Verwendungszweck. Eine darüberhinausgehende Nutzung oder Übertragung an Dritte bedarf einer gesonderten Vereinbarung, soweit sie nicht bereits vom vereinbarten Verwendungszweck umfasst ist.
(4) Für Inhalte, Software, Plugins, Schriftarten, Stockmedien und sonstige Bestandteile Dritter gelten ausschließlich die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen des Rechteinhabers. Der Anbieter kann insoweit keine weitergehenden Rechte übertragen, als ihm selbst eingeräumt wurden.
(5) Die Herausgabe von offenen Projektdateien, Rohdateien oder sonstigen bearbeitbaren Quelldateien ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
 
7. Urheberrechte und Haftungsfreistellung bei beigestellten Materialien
(1) Rechteinhaberschaft des Auftraggebers stellt der Auftraggeber dem Auftragnehmer Materialien (insbesondere Musikwerke, Tonaufnahmen, Bildmaterial, Texte, Daten oder Software) zur vertragsgemäßen Verarbeitung, Integration oder Veröffentlichung zur Verfügung, versichert der Auftraggeber ausdrücklich, dass er vollumfänglich über die hierfür erforderlichen Urheber-, Leistungsschutz- und sonstigen Nutzungsrechte verfügt. Dies schließt explizit das Vervielfältigungsrecht, das Bearbeitungsrecht einschließlich erforderlicher Filmherstellungs- und Synchronisationsrechte sowie das Recht zur öffentlichen Zugänglichmachung ein.
(2) Rechteeinräumung an den Auftragnehmer Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer für die Dauer und den Zweck der Auftragsdurchführung (z. B. Videoschnitt, Postproduktion von Drohnenaufnahmen, Webentwicklung) die erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den beigestellten Materialien ein. Die Berechtigung schließt das Recht ein, das Material auf den Systemen des Auftragnehmers zu speichern, zu bearbeiten und mit anderen Werken zu verbinden.
(3) Freistellungsanspruch Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter vollumfänglich frei, die wegen einer behaupteten oder tatsächlichen Verletzung von Urheber-, Leistungsschutz-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten durch die vertragsgemäße Nutzung der beigestellten Materialien erhoben werden. Diese Freistellung umfasst auch die Übernahme der notwendigen Kosten einer angemessenen außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsverteidigung.
Die Freistellung gilt nicht, soweit der Anbieter die Rechtsverletzung selbst zu vertreten hat.
 
 
8. Drohnenbilder
(1) Haftungsfreistellung & Vollmacht: Der Auftraggeber bestätigt, dass er entweder Eigentümer des Objekts ist oder über eine entsprechende Vollmacht (z. B. Maklervertrag) verfügt. Er stellt den Piloten von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus fehlerhaften Angaben zur Zutritts- oder Überflugsberechtigung resultieren.
(2) Datenschutz & Bildrechte: Die Aufnahmen dienen dem vereinbarten Zweck (z. B. Vermarktung oder Inspektion). Der Pilot achtet auf die Anonymisierung von Dritten (Gesichter/Kennzeichen).
Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm vorgenommenen Veröffentlichung und weiteren Verwendung der übergebenen Aufnahmen verantwortlich. Gesetzliche datenschutzrechtliche Verantwortlichkeiten der Parteien bleiben hiervon unberührt.
(3) Durchführung: Der Pilot entscheidet final über die Durchführung des Fluges basierend auf Wetter und Sicherheit vor Ort. Ein Abbruch aus Sicherheitsgründen entbindet nicht von der Zahlung bereits entstandener Anfahrtskosten.
Erforderliche luftrechtliche Genehmigungen (z. B. in Kontrollzonen) werden – sofern nicht anders vereinbart – durch den Anbieter beantragt. Ein Anspruch auf Durchführung des Fluges besteht nicht, sofern erforderliche Genehmigungen nicht erteilt werden.
Die Durchführung von Drohneneinsätzen erfolgt innerhalb des jeweils rechtlich zulässigen Betriebsszenarios und unter Beachtung der einschlägigen luftrechtlichen Vorgaben. Der Anbieter entscheidet unter Berücksichtigung der eingesetzten UAS, des Einsatzortes, der Wetterbedingungen und der betrieblichen Sicherheit über die konkrete Durchführung.

9. Abnahme bei Werkleistungen
(1) Soweit die vereinbarte Leistung einer Abnahme zugänglich ist, insbesondere bei individuell erstellten Websites oder vergleichbaren Werkleistungen, stellt der Anbieter dem Kunden die fertiggestellte Leistung zur Prüfung bereit und fordert ihn zur Abnahme auf.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die vertragsgemäß erbrachte Leistung abzunehmen, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden.
(3) Festgestellte Mängel sind dem Anbieter mitzuteilen. Der Anbieter erhält Gelegenheit, diese im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu beseitigen.
(4) Die gesetzlichen Vorschriften zur Abnahme, insbesondere § 640 BGB, bleiben im Übrigen unberührt.
 
10. Gewährleistung und Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit in diesen AGB nichts wirksam Abweichendes vereinbart ist.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

11. Haftung für Drittanbieter
Sofern der Anbieter im Auftrag des Kunden Produkte oder Dienstleistungen Dritter (z. B. Webhosting, Domains, Software, Plugins oder sonstige technische Dienste) vermittelt oder integriert, haftet der Anbieter nicht für deren Leistungen. Es gelten die AGB des jeweiligen Drittanbieters.
 
12. Datenschutz
Der Anbieter verpflichtet sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erhobenen Daten gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten. Weitere Informationen zum Datenschutz sind in der Datenschutzerklärung auf der Webseite des Anbieters zu finden.
 
13. Kündigung
Verträge, die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurden, können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende bzw. der vereinbarten Abrechnungsperiode gekündigt werden. Die Kündigung hat in Textform zu erfolgen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
 
14. Eigenwerbung
Der Anbieter ist berechtigt, öffentlich zugängliche Arbeitsergebnisse unter Wahrung der Rechte Dritter als Referenz zu benennen oder darzustellen, sofern der Kunde dem nicht von sich aus widersprochen hat. Personenbezogene, vertrauliche oder nicht öffentlich bestimmte Inhalte werden nur mit entsprechender Berechtigung bzw. Zustimmung zu Referenzzwecken verwendet.
 
15. Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(2) Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers entzogen wird.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
 
Stand 28.08.2026

Nach oben scrollen